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Identitätsmanagement von Unternehmen
Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr müssen Identitäten und Berechtigungen verwaltet werden. Dazu werden sogenannte Identity Management Architekturen eingesetzt. Dabei handelt es sich um Software-Komponenten, die die Identitäten und deren Zugriffsrechte verwalten.
Der Begriff Identity Management im Software-Umfeld umfasst keinen genau definierten Funktionsumfang. So fokussieren sich beispielsweise einfache Systeme ausschließlich auf die Synchronisation von personenbezogenen Daten, während umfassendere Architekturen dagegen Workflow-Prozesse einbeziehen, die ein hierarchisches Genehmigungs-Modell von Vorgesetzten involviert, um Datenänderungen umzusetzen.
Eine Identity Management Architektur sollte über ein Provisionierungsmodul verfügen, das es erlaubt, den Benutzern automatisch aufgrund ihrer jeweiligen Rolle (und auch Aufgaben) in der Organisation individuelle Berechtigungen zu erteilen. Hier stellt sich aber bereits die Frage, wie weit Identity Management über die ausschließliche Verwaltung personenbezogener Daten hinweg Applikations-Funktionalitäten integrieren soll (z.B. ist die "Quota" auf einem Mailserver kein personenbezogenes Datum, sondern eine Applikations-Information).
Identity Management in einem Unternehmen hat vielfach Schnittstellen zum sogenannten Access-Management, das beispielsweise für Portale die Zugriffsrechte verwaltet, Single Sign On (SSO) ermöglicht oder Security Policies verwaltet. Für Identity Management und Access-Management wurde in der Informationstechnik (IT) daher mittlerweile der Begriff "Identity and Access Management" (IAM) geprägt.
Komponenten einer Identity Management Architektur können vielfältig sein. Gängige Basis ist der sogenannte Verzeichnisdienst, in dem die personenbezogenen Daten von Mitarbeitern hinterlegt sind, die am häufigsten und von den meisten Systemen abgefragt werden (Name, Mailadresse, Telefonnummer usw.). Dieser Verzeichnisdienst kann einerseits ein Metadirectory sein oder einfach nur ein dedizierter Verzeichnisdienst für eine solche Sicherheitsarchitektur. Weitere Komponenten können sein: SAP-Systeme, Active-Directories, applikations-spezifische Datenbanken. In all diesen Systemen werden personenbezogene Daten gespeichert, die über Identity Management miteinander abgeglichen werden. Die eigentliche Software eines Identity Managements operiert als Broker zwischen all diesen Komponenten und arbeitet als Prozess meist auf einer dedizierten Hard/Software (bsp. Applikation innerhalb eines Application Servers). Diese Software bezeichnet man als Meta-Directory.
Hier wird auch die Funktionsweise des Provisioning deutlich: Über das Meta-Directory werden die Benutzerdaten und Rechte auf alle angeschlossenen Systeme verteilt (im günstigsten Fall alle im Unternehmen eingesetzten Systeme). So kann das Identitätsmanagement zentralisiert werden.
Wir bevorzugen die Identity Management Lösung von Novell (IDM), die wir bei unseren Kunden aktiv betreuen. Novell unterstützt hier ein große Anzahl von Fremdsystemen, die sich auf Basis der sehr soliden und stabilen eDirectory zusammenführen lassen.
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